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  • AutorenbildBernadette Gottlieb

Doppelseiten und Comic Panels

Wer an einem Comic arbeitet sollte immer seine Doppelseite im Überblick haben.


Da ich immer jemand bin, der Regeln bricht oder auf seine eigene Weise verändert, gibt es doch ein paar Dinge die man beim Comic machen beachten sollte oder sogar muss. Am Anfang ist es mir häufiger passiert, dass ich meine ersten zwei A4-Seiten fertig hatte und dann feststellte, dass diese visuell nicht zusammen passen. Du solltest nie nur auf einer Seite arbeiten, sondern immer das ganze Design der Doppelseite bearbeiten. Am besten legst du dir beide Seiten nebeneinander. Sobald du deine Panels oder nicht Panels geplant hast, kannst du loslegen. Die Panelstrukturen müssen zusammen passen.


TIPP: Natürlich kannst du sie auch so designen, dass es überhaupt keinen 'fit' gibt. Dann sollte es aber ein Designplan sein, den du dir überlegt hast und hinter dem du stehst. Zufälle sind gut, sollten aber dann konsequent in deinem Werk durchgezogen werden.




Auch wenn du keine Panels zeichnest musst du die Anordnung deiner Figuren, Landschaften, Objekten für eine Doppelseite planen. Die LeserInnen lesen beide Seiten erst einmal visuell auf einmal bevor es zum Kleingedruckten geht.


"Grenzen dürfen überschritten -zeichnet werden!"

Nur weil du dir Begrenzungen geschaffen hast, heisst es nicht, dass du diese nicht wieder überschreiten kannst. Der französische Comiczeichner François Bourgeon sprengte diese Beschränkung und veränderte die Panelgrößen je nach Erzählung. So zeichnete er beispielsweise kleinere Detailbilder in größere Panoramen ein oder zerschnitt ein und dasselbe Bild in mehrere Panel. Als er auf Comics stieß, waren die Panels noch konventionell. Er sprengte diesen Rahmen erfolgreich.



Tipp: Spitze deine Bleistifte mit einem Messer oder Cutter. Du wirst sehen wie die Linien dadurch variieren.



Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal - Bernadette

 


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