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Eine Woche offline. Null Stunden Bildschirmzeit. Dopamin-Detox.

  • Autorenbild: Bernadette Gottlieb
    Bernadette Gottlieb
  • 9. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Jede Menge kreative Zeit!


Schwupps war eine Woche rum und meine Scroll-Bildschirm-Zeit hat sich auf 0 Stunden reduziert und ich fühle mich richtig gut damit. 24h mehr Zeit = ein kompletter Tag! Vier Tage im Monat. 48 Tage im Jahr. Über einen Monat mehr Zeit. Wir jammern also immer, dass wir nicht genug Zeit haben. Die habe ich jetzt defintiv. Vor allem für meine Graphic Novel 'Fury', die mit knapp 300 Seiten im Juli schon vom Mami Verlag in Hamburg gedruckt werden soll. Die zeichnet und schreibt sich nicht beim Scrollen.


Was ich in dieser Woche schon gemerkt habe: Ich war viel fokussierter, entspannter, viel weniger gestresst und ich hatte sehr viele Ideen. Früher dachte ich, dass ich mir auf Instagram Ideen holen könnte und dass das ja Inspriation sei. Das Problem dabei ist, dass man so manipuliert wird, dass ich a) immer in der gleichen Spirale an Bildern hänge und dass ich mich am Ende ausgelaugt und unter Druck gefühlt habe und kurz mal auf Instagram sein: Träum weiter! Danach habe ich dann nicht mehr gezeichnet, sondern war völlig erschöpft. Das menschliche Gehirn ist auch gar nicht dafür gemacht, so viele Bilder zu verarbeiten. Da ich neurodivergent bin, hat es mir zwar immer wieder einen kurzen Dopamin Kick gegeben, aber mich nicht langfristig befriedigt. Also habe ich mir einen analogen Ersatz gesucht, der mich auf einem Dopmaminlevel hält und so auch zufriedener stimmt: Analoges fotografieren, kreativ sein mit meinen Studierenden, Bachelor AbsolventInnen als Mentorin unterstützen, 100 Prozent Schokolade!, am Buch arbeiten, spazieren gehen, in die Natur gehen, laufen, rudern, Freunde treffen, Familie unterstützen und Selfcare.


  1. Feierabendkunst Kommunale Galerie


Am Donnerstag hatte ich wieder die Ehre in der Kommunalen Galerie die Feierabendkunst zu betreuen. Es freut mich immer wieder zu sehen, wieviel verschiedene Kunstwerke bei den TeilnehmerInnen entstehen. Wir lassen uns von aktuellen Ausstellungen inspirieren, eigene Ideen werden umgesetzt oder ich gebe Input. Bin dann immer ganz glücklich, wenn auch Ideen aus meinem Kreativbuch umgesetzt werden. Zweck erfüllt. Freude verbreitet. :)




  1. Meine Studierenden in Basics of Illustration sowie Figur, Portrait & Akt waren diese Woche wieder richtig fleissig und total liebenswürdig. Habe zum Neujahr Schokolade und Handschuhe aus Moskau von einer Mama eines Studierenden bekommen, da er so viel Freude in meinem Kurs hat und ich soll ja bei diesen Temperaturen auch nicht an den Fingern frieren. Und nicht die Nerven verlieren, wenn ihr Sohn wieder im Unterricht schläft ;).


Es gab drei verschiedene Aufgaben:

  1. Illustriere zum Thema Winter. ( 60 - 90 Minuten)

  2. Life Zeichnen. Studierende posieren. (ca. 2-3h)

  3. Eine lebensgroße Figur, die mit Muskeln, Knochen und einem Fantasie-Charakter-Kopf gefüllt wird. (ca. 2-3h und wird weitergeführt in den nächsten zwei Kursen)




Mir ist es er sehr wichtig mehrere Aufgaben zur Wahl zu stellen, damit die Studierenden Freude daran haben und so fokussiert, sowie konzentriert an einer Sache bleiben. Dadurch bleibt das Handy in der Tasche oder wird nur benutzt um Muskeln oder Knochen zu googeln. Da es aber heterogene Gruppen sind und es auch kreative Menschen gibt, die eine klare Ansage und eine klare Aufgabe benötigen, spreche ich das immer am Anfang meines Kurses an. Die Studierenden wenden sich dann an mich direkt und bekommen eine feste Mission. Das funktioniert sehr gut.


Jede Woche präsentieren die Studierenden KünstlerInnen, die etwas zum Thema Figur, Akt oder Portrait erschaffen haben. Dabei zeigen sie vor allem viele Werke und beschreiben die Besonderheiten der Techniken, sowie die Machart.


  1. Comic 'Fury' must go on!

    Fury unterhält sich mit dem Baum, den sie als Zweig am Grab ihrer Mutter eingepflanzt hat. Ihr Vater hat ihn ihr von einer langen Reise mitgebracht.




  1. Eure Kreativaufgabe:

    40 Minuten Handy in Flugmodus, Ohrstöpsel rein oder Musik.

    Blaue Stifte oder Farbe(Buntstifte, Filzstifte, Gouache, Acryl, Aquarell), Papier das in deiner Nähe liegt greifen, oder Skizzenbuch und zum Thema Winter zeichnen. Dabei an Muster denken.


Das war's von mir aus der Offline-Zentrale.

Lasst mir einen Kommentar da, eure Zeichnung oder schreibt mir - ich freue mich. Alles Liebe eure


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