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  • AutorenbildBernadette Gottlieb

Mit der Schere zeichnen! Happy Scherenschnitt!

Wenn du keine Lust zum Malen hast und einfach mal ohne großen Druck Dinge mit einer Schere und Buntpapier entstehen lassen möchtest. There you go! Nimm deine Schere und lass dich zu deinem ersten Scherenschnitt verleiten.


Scherenschnitt Charakter mit Schnipsel und Schere
Scherenschnitt Charakter

Bei meinem Scherenschnitt habe ich nur vorher an die Farbwahl gedacht und das ich einen Charakter entwickeln möchte. Danach habe ich aus den restlichen Schnipseln ein abstraktes, freies Werk geschaffen. Jeder Arbeit anders. Von konkret zu abstrakt oder eben gleich abstrakt. Das entscheidest du.


Schnipsel Tonpapier in Komplementärfarben
Tonpapier Schnipsel

Abstraktes Bild entstanden aus Papierresten
Abstraktes Bild aus Tonpapierformen

Du kannst deine Collage entweder ganz bunt machen und du verwendest so viele unterschiedliche Farben wie möglich. Oder du suchst dir Farbvariationen in der gleichen Farbe nur heller oder dunkler. Ansonsten gibt es die Faustregel: Nicht mehr als drei verschiedene Farben. Dann wirkt es nicht überladen und harmoniert. Wenn du noch ein Stück weiter gehen möchtest kannst du in einem Hell-Dunkel-Kontrast arbeiten oder so wie ich mir, dir eine Komplementärfarbe aussuchen. Diese sind: Orange-Blau, Violett-Gelb und Grün-Rot.

Henri Matisse Matisse nannte es 'mit der Schere zeichnen'. Er einwickelte diese Art der cut-outs als er 80 Jahre alt war und auf Grund seiner Erkrankung keinen Pinsel mehr halten konnte.

Jetzt wird es Zeit für dich zum Starten: Dauer ca. 90 Minuten bis unendlich :D


Das brauchst du für deine Scherenzeichnungen:

  • bunte Papiere

  • eine Schere

  • ein großes Blatt Papier minimum 280g und 70x50cm/Karton/Ton Papier

TIPP Du kannst es auch nachträglich kleiner schneiden


  • Klebestift


P.S. Die Links sind reine Empfehlungen, aber kein MUSS.


Mach dein Handy auf Flugmodus, such dir einen Platz, lege deine Sachen alle bereit und starte mit deinem Scherenschnitt. Es gibt nur dich, deine Schere, dein Papier und vielleicht noch Musik oder ein guter Podcast.


Anleitungen

  1. Schneide bzw. zeichne mit deiner Schere nach Gefühl. Lass dich leiten von deinen Gefühlen, von Musik oder einem Podcast. Dabei kannst du sehr kantig Formen oder runde Formen schneiden. Nimm dir mindestens 45 Minuten dafür Zeit. Du kannst es auch zum Meditieren und Abschalten nutzen.

  2. Wenn du das Gefühl hast, dass du fertig bist und keine Formen mehr aus deinem Inneren in die äußere Welt transferiert werde wollen, dann mache eine kurze Pause. Danach schaust du dir deine Formen an und fängst an sie auf deinem großen Blatt Papier zu legen. Du kannst etwas Kleines oder was Großes machen. Die Fläche des Papiers kann nachträglich noch kleiner geschnitten werden. Du kannst auch mehrere Bilder auf einem Papier legen wie ein kleines Comic und diese danach trennen oder lassen.

  3. Sobald du dir mit der Komposition sicher bist fängst du an zu kleben. Vorsicht: Mache nur wenige Punkte und halte das Papier an der gelegten Postion. Du möchtest die Papiere nicht verrutschen und nicht tot kleben. Es ist schön, wenn es lebendig wirkt. So als ob es runterfällt, wenn man es aufstellt.

TIPP Wenn du nicht kleben möchtest: Sammle die Formen in einer Schachtel und lege immer wieder neue Bilder mit deinen Formen, die du mit deinem Handy, oder einer Kamera festhalten kannst, um sie dann weiter zu verarbeiten.



Konzentrationstipp: Setz dir Kopfhörer auf. Der Schall wird absorbiert und du wirst nicht abgelenkt. Stille.


Poste gerne dein Werk auf Instagram und verlinke mich. Ich freue mich es zu sehen.
 

Du bist weiblich und hast Fragen zu einem deiner Projekte, zu Verlagen, deinem Buch oder einer Mappenzusammenstellung oder einfach eine kreative Blockade: Buche mich hier für eine Stunde. Ich freue mich auf dich!





Alles liebe und bis zum nächsten Mal eure Bernadette



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